Das Klinikum in Ehingen im Jahr 2032 - Die Vision

Das Klinikum Ehingen im Jahr 2032 steht für ein modernes, leistungsfähiges und zukunftssicheres Krankenhaus. Mit dem Neubau entsteht ein zentraler Gesundheitsstandort, der den Anforderungen der Krankenhausreform gerecht wird und medizinische Versorgung auf höchstem Niveau sichert – für den gesamten Alb-Donau-Kreis. 

Bis 2032 entsteht in Ehingen ein hochmodernes Krankenhaus – das Herzstück einer neu ausgerichteten medizinischen Versorgung im Alb-Donau-Kreis. Der Neubau auf dem bisherigen Campus schafft nicht nur dringend benötigten Raum, Energieeffizienz und modernste Infrastruktur, sondern erfüllt auch die baulichen, technischen und organisatorischen Anforderungen, um das Alb-Donau Klinikum an allen Standorten zukunftssicher aufzustellen.
 

Der Standort Ehingen wird zentrale medizinische Leistungen für die Region erbringen. Durch kurze Wege, vernetzte Fachbereiche, eine leistungsfähige Notaufnahme und modern ausgestattete Behandlungsbereiche entsteht ein medizinisches Zentrum, das höchsten Qualitätsansprüchen gerecht wird – und gleichzeitig optimal auf den demografischen Wandel vorbereitet ist. 

Mit dem neuen Klinikum reagieren wir aktiv auf die Krankenhausreform: Sie verlangt eine Konzentration von Leistungen und klar definierte Versorgungsstrukturen. Ehingen ist künftig das Rückgrat des Alb-Donau Klinikums. Von hier aus wird die medizinische Versorgung im Landkreis mitgestaltet. Der Neubau ermöglicht nicht nur eine hochqualifizierte Versorgung vor Ort, sondern bildet auch die Basis dafür, dass Blaubeuren und Langenau weiterbestehen können – mit klaren, ergänzenden Rollen im Gesamtgefüge. 

Die konkreten Verbesserungen im Überblick

Aktuell

30.000 m² Bruttogrundfläche

2032

38.000 m² Bruttogrundfläche

Aktuell

190 Betten, davon 10 Betten auf Intensiv- bzw. Intermediate-Care-Stationen.

2032

260 Betten, davon 22 Betten auf Intensiv- bzw. Intermediate-Care-Stationen sowie 32 Betten in der Akutgeriatrie und 206 in der Allgemeinpflege (nur 1- und 2-Bett-Zimmer).

Aktuell

6 Operationssäle, davon vier für  planbare Eingriffe. Ergänzt wird dieser Bereich durch einen septischen OP, der speziell für infektiöse Eingriffe – etwa bei stark entzündeten oder infizierten Wunden – vorgesehen ist. Zudem gibt es einen ambulanten OP, in dem kleinere Operationen durchgeführt werden, bei denen die Patientinnen und Patienten noch am selben Tag wieder nach Hause gehen können. Die räumlichen Kapazitäten sind ausgeschöpft – eine Anpassung an steigende Patientenzahlen oder neue OP-Techniken ist nicht möglich. 

2032

8 Operationssäle, davon ein großer OP-Saal für komplexe Eingriffe mit  oder Spezialtechnik. Außerdem ist das Gebäude so geplant, dass bei steigendem Bedarf ein weiterer OP-Saal unkompliziert ergänzt werden kann. 

Aktuell 

Viele Zimmer befinden sich noch in veraltetem Zustand mit mehreren Betten und ohne eigene Sanitäreinrichtungen. Das entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen an Privatsphäre und Hygiene. 

2032

Die Patientinnen und Patienten werden ausschließlich in modernen Ein- und Zweibettzimmern mit eigenem Bad untergebracht – das steigert Komfort, Privatsphäre, Hygiene und Pflegequalität. 

Akuell

Die bereits heute sehr gute und durch verschiedene Zertifizierungen (regionales Traumazentrum, Cardiac Arrest Center und Chest Pain Unit) nachgewiesene Versorgung von komplexen und lebensbedrohlichen Notfällen in der Zentralen Notaufnahme wird ab Oktober 2025 die Notfallstufe 2 anstreben. Dieser Schritt ist ein ganz zentraler Meilenstein auf dem Weg zu einem leistungsstarken Klinikum im Alb-Donau-Kreis.

Bis 2032

In Ehingen wird in den nächsten Jahren ein Integriertes Notfallzentrum entstehen. In enger Zusammenarbeit zwischen Klinik und der Bereitschaftsdienstpraxis der nieder­gelassenen Ärzte wird ein gemeinsamer Tresen aufgebaut, über den Patienten in Notfällen in den richtigen Versorgungsbereich gesteuert werden. Dies hält Ressourcen für Notfälle frei, die auf Grund ihrer Schwere eine Krankenhausbehandlung benötigen, reduziert Kosten und unnötige Wartezeiten.